Werra-Meißner-Tag:

Bei herrlichem Wetter Besucheransturm im Schlosspark

Von Harald Sagawe

Eschwege. „Es passt alles“, freute sich Landrat Stefan Reuß gestern Mittag, als er das Kreisfest im Schlosspark in Eschwege eröffnete. Das Wetter war wundervoll und für einen Oktobertag ausgesprochen sommerlich. Die Besucher waren bestens gelaunt. Die Standbetreiber genossen schon zu Beginn des dritten Werra-Meißner-Tages einen regelrechten Andrang.

Einige Stunden später freute sich der Landrat noch immer. „Das war ein ganz gelungenes Fest“, sagte er bescheiden, um dann deutlicher zu werden: „Wir sind hoch zufrieden, die Veranstaltung ist komplett gelungen.“ Die Besucherzahl - obwohl nirgends offiziell erfasst - übertreffe alle Erwartungen. Viele Stände seien ausverkauft, berichtete Reuß am späten Nachmittag. Gefahrenabwehr, Sicherheit und Vorsorge waren gestern die Kernthemen der Veranstaltung im Schlosspark, auf der angrenzenden Bahnhofstraße und auf dem Hof des Landgrafenschlosses.

Landrat Reuß fügte den Komplex „Gesundheit“ noch hinzu und sagte an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der vielen Hilfsorganisationen gewandt: „Ohne Sie wüssten wir an vielen Stellen nicht, wie wir hier so sicher leben könnten“. Allerhöchste Anerkennung und Respekt gehörten den vielen engagierten Menschen im Kreis. Lob hatte der Landrat auch für die Sponsoren übrig. Nur mit deren Hilfe sei das Kreisfest möglich. Reuß nannte unter anderem die heimischen Banken, Energieversorgungsunternehmen und Krankenkassen.

Mehr als sechzig Aussteller präsentierten sich an ihren Ständen mit ganz unterschiedlichen Angeboten. Die Besucher durften mit allen Sinnen genießen: sehen, riechen, fühlen, schmecken, hören.

Auf der Bühne im Zelt unterhielten Musikformationen mit ihrem musikalischen Können. Nicht nur die jüngsten Besucher hatten viel Spaß im mittelalterlichen Viertel des Schlossparks. Ein Gaukler bewies Geschicklichkeit im Umgang mit seinem Spielgerät, ein Schmied zeigte alte Handwerkskunst, Kinder durften sich ihren „eigenen Strick drehen“. (Dienstag, 4. Oktober 2011)

Artikel aus der Werra-Rundschau vom 04.10.2011

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