Der Maler Ernst Eimer

Ausstellung in Gießen mit mehreren Bildern von Heinrich-Pforr aus unserem Museum

"Mit Ernst Eimer würdigt das Oberhessische Museum einen bis heute in der Region hoch geschätzten und gesammelten Maler und Schriftsteller. Zugleich steht sein Leben und Werk mit allen Wegen und Umwegen exemplarisch für einen Künstler aus der Zeit nach 1900. Die Ausstellung beleuchtet Leben und Werk des Künstlers aus dem Blickwinkel seiner persönlichen Heimatauffassung [...] "

Ernst-Eimer-Ausstellung

 

"Die Verbundenheit mit dem Heimat- und Geburtsort schlug sich direkt in den Bildthemen nieder. Die Gemälde Ernst Eimers zeigen in beeindruckender Unmittelbarkeit die Menschen und ihre alltägliche, harte Arbeit auf dem Land. Seine Modelle fand er vor allem in der eigenen Familie. Neutrale Bildtitel wie »Oberhessischer Bauer« zeigen aber, dass es ihm weniger um ausdrucksstarke Porträts als vielmehr um allgemeingültige Aspekte des menschlichen Zusammenlebens ging. Zugleich malte er die heimatliche Landschaft am Vogelsberg mit ihren Dörfern, Bächen, Äckern und Waldstücken. Er erfasste die vertrauten Motive nicht als »erhabene« Natur, sondern in eher unspektakulärer Weise. Die lichtdurchflutete Landschaft wie die bäuerliche Bevölkerung malte er mit anfänglich impressionistischen Einflüssen in ausgewogener Farbigkeit direkt vor der Natur im Freien oder in den Wohnstuben.[...] "

"Dementsprechend bewegte sich Eimer auch persönlich in einem Umfeld ähnlich denkender und arbeitender Künstler. Den engsten künstlerischen Kontakt pflegte er eine Zeit lang zu seinem Studienfreund Heinrich Pforr, der in Laudenbach am Meißner an vergleichbaren Themen arbeitete. [...]"

In der Ausstelung sind auch mehrere Gemälde von Heinrich Pforr zu sehen, die vom Glas- und Keramikmuseum Großalmerode als Leihgabe zur Verfügung gestellt worden sind.

Ausstellung noch bis zum 20.08.2017 im Oberhessischen Museum in Gießen.
Link zur Internet-Seite der Ausstellung bei der Stadt Gießen

 

(Zitate sind Auszüge aus dem dem Flyer "Ernst Eimer - Draußen das Leben" des Oberhessischen Museums)